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Interviews und Gespräche mit Beatrice

Beatrice  Kehrt sie Deutschland den Rücken?

Quelle: Zeitschrift Closer

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Beatrice  Ich weiß gar nicht, wo ich hingehöre

Quelle: Zuschrift Das Neue Blatt

 

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Beatrice im Fragenhagel

Quelle: RTL

https://www.rtl.de/…/beatrice-egli-5d023f0a1d90da5ca6263b15…

Sich treiben lassen

Quelle: Prisma

Beatrice Egli ist erst 30 – und hat im Showgeschäft schon viel erlebt. Sie ist vielseitig wie nur wenige andere Künstler. prisma sprach mit ihr über ihren Erfolg und ihre Auszeit in Australien.

"Als Entertainerin, Sängerin und Moderatorin, so sehe ich mich", sagt die Schweizerin gleich zu Beginn des Gesprächs. "Ich probiere mich gerne aus." Ja, das tut sie. Im letzten Jahr nahm sie eine Auszeit. "Ich musste einfach etwas Tempo rausnehmen und wollte mal wieder so in den Tag hinein leben, mich treiben lassen und einfach loslassen." Passt irgendwie, wenn eine junge Frau wie sie zuvor nahezu ununterbrochen unterwegs war, fünf Schlageralben veröffentlicht hat, vier Tourneen gespielt hat. "Ich habe immer alles gegeben und dann gemerkt: Jetzt ist es Zeit für eine Auszeit. Die habe ich in Australien dann auch wahnsinnig genossen."

Wer sind Sie eigentlich: Musiker, Moderator oder Entertainer?

Ich sehe mich als Entertainerin, Sängerin und Moderatorin. Für mich war der Abschluss der Schauspielschule 2011 total wichtig als Basis auf der Bühne zu stehen. Das schlummert in mir, diese Seite jetzt auch etwas mehr auszuleben. Ich probiere mich gerne aus.

Weshalb sind Sie Ende letzten Jahres ausgestiegen und für mehrere Monate nach Australien gereist?

Ja, Aussteigen ist genau die richtige Bezeichnung. Ich musste einfach mal etwas Tempo rausnehmen und wollte mal wieder so in den Tag hineinleben, mich treiben lassen und einfach loslassen. Das war eine ganz wichtige Zeit für mich, denn ich habe vorher sechs Jahre lang durchgepowert, habe voller Leidenschaft fünf Alben gemacht und vier Tourneen gespielt. Ich habe immer alles gegeben und dann gemerkt: Jetzt ist es Zeit für eine Auszeit. Die habe ich in Australien dann auch wahnsinnig genossen – einfach einmal nur für mich zu sein, aber auch weit weg von zu Hause zu sein. Um dann aber nach einer gewissen Zeit zu spüren, dass ich die Bühne wieder vermisse. Dieser Moment war für mich sehr schön.

Was hat Sie dort besonders beeindruckt?

Die Vielseitigkeit dieses Landes hat mich überrascht. Man denkt bei Australien ja immer an Sonne und Hitze und Strand. Aber dieses Land hat mehr Facetten, mit seinen Weinbergen empfand ich es sogar teilweise als sehr europäisch. Diese Größe, diese Weite dieses Kontinents, das hat mich wirk-lich beeindruckt. Und die Vielseitigkeit der Natur hat mich wahnsinnig fasziniert.

Was haben Sie für sich und Ihr Leben mitgenommen aus Australien?

Das erste Schöne ist, dass ich von dieser Reise meine neue Musik mitgebracht habe, die wir dort auch komplett aufgenommen haben. Das zweite Schöne ist, dass ich gemerkt habe, es ist gut, sich eine Auszeit zu nehmen. Jetzt finde ich aber es ist viel wichtiger, besser auf sich zu achten, damit man nicht wieder an einen solchen Punkt gelangt, wo man einfach nicht mehr kann. Man sollte sich immer wieder kleine Auszeiten schaffen. Das muss nicht immer eine Reise in ein anderes Land sein, sondern das kann auch nur kurze Zeit für mich selbst sein.

Hat sich Ihr Leben seitdem verändert?

Ja, ich bin zwar immer noch sehr viel unterwegs und lebe total für meinen Beruf, aber ich genieße jetzt mehr das Privatleben. Da ich ja fast nie ein freies Wochenende habe, weil ich dann meistens auf der Bühne stehe, habe ich mir jetzt einen freien Montag geschaffen. Der Montag ist dann quasi mein Sonntag. Das ist richtig gut.

Wie viel Australien ist denn auf Ihrem neuen Album "Natürlich" drauf?

In der Musik ist Australien immer wieder zu hören, das Album hat viele Facetten, zum Beispiel sind es gewisse Sounds, die auch einmal am Strand entstanden sind. Dazu kommen dann auch die Themen, die mich in Australien beschäftigt haben: Sei es die Auszeit, oder als Mädchen Spaß haben zu wollen, das natürlich sein und gleichzeitig aber auch das nach Hause kommen. Das findet sich alles auf dem Album wieder. Es ist ein sehr vielseitiges Album und passt sehr gut zu mir.

Und das Album erscheint passend zu Ihrem 31. Geburtstag!

Ja, dieses Mal kommt im Juni bei mir viel zusammen: das neue Album, die RTL-Show.

Wie kommt es, dass Sie jetzt bei RTL die neue Show "Schlager sucht Liebe" moderieren?

Naja, mit einem Format, das ohnehin mein Hobby ist, nämlich Leute miteinander zu verkuppeln, eine Fernsehshow zu moderieren, das freut mich riesig. Als ich gefragt wurde und das Konzept gelesen habe, dachte ich so sofort: Das ist perfekt, das möchte ich gerne machen. Bei dieser Sendung gibt´s dann wirklich alles zu sehen, was die Liebe mit sich bringen kann – oder auch nicht. Sie ist humorvoll, unterhaltend, berührend, einfach wunderschön.

Also haben Sie sich auch verliebt? Ich meine in einen neuen Job?

(lacht) Haha, es wird jedenfalls für dieses Jahr nicht meine letzte TV-Sendung gewesen sein. Das ist schon sicher.

Wie ist denn das Gefühl, gedanklich vor mehreren Millionen Fernsehzuschauern zu moderieren?

Ein bisschen vergisst man das bei der Moderation schon. An manchen Tagen ist mir das große Publikum mehr bewusst und ich kann die Nervosität kaum aushalten, es gibt aber auch andere Tage. Bei diesem Dreh habe ich das große Fernsehpublikum definitiv vergessen. Die Kamera war da eher meine Freundin, der ich erzähle, was gerade so passiert. Es war sehr sehr angenehm.

Und weil Ihnen das alles nicht reicht, geben Sie für den neuen Playmobil-Film einer Figur Ihre Stimme!

Ich gebe dort der Zauberfee meine Stimme. Das ist eine sehr quirlige, verrückte Person, die irgend-wie zu mir passt. Ich glaube wir beide haben uns gefunden. Als ich die Rolle jetzt eingesprochen habe, habe ich schnell festgestellt: Wir beide gehören zusammen. Als ich die Anfrage bekam, musste ich nicht überlegen. In den USA hat Meghan Trainor diese Rolle gesprochen, jetzt für Deutschland darf ich das tun. Das war für mich eine sehr freudige Nachricht. Und aufgeregt war ich schon, als ich dann im Studio stand und die Rolle eingesprochen habe. (Der Film läuft ab 8. August in den deutschen Kinos, die Red.)

 

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Quelle: SWR 4

Interview mit Beatrice bei SWR 4

https://www.swr.de/swr4/bw/musik-events/beatrice-egli-ueber-australien-die-liebe-und-das-leben/-/id=258148/did=24274574/nid=258148/1rqo2n6/index.html

https://www.swr.de/swr4/bw/musik-events/swr4-stars-im-studio-beatrice-egli-malt-einen/-/id=258148/did=24275470/nid=258148/1hwrrlv/index.html

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Beatrice  Ihre Karriere begann mit einer kleinen Notlüge

Quelle: Zeitschrift meine Melodie

 

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Quelle: hr4

Interview mit Beatrice bei hr4.

 

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Quelle: .my-health

"Die Seele muss eben auch ankommen"

Beatrice Egli über Leidenschaft, Ruhephasen und ihre neue Energie

Frau Egli, in der Boulevardpresse wird immer wieder über Ihr Privatleben und Ihre Figur spekuliert. Wie gehen Sie damit um?

Am Anfang war das schon sehr verwirrend. Ich dachte: Das sind doch alles Äusserlichkeiten, darum geht es doch gar nicht. Inzwischen habe ich da mehr Abstand. Mein Fokus liegt ganz klar woanders. Zum Glück gibt es viele Menschen, die das genauso sehen. Sie wollen über das wirklich Wichtige sprechen, über das Innere. Genau das möchte ich mit meiner Musik auch.

Ihr Sieg bei DSDS 2013 hat Sie über Nacht bekannt gemacht. Wie haben Sie Ihren Durchbruch erlebt?

Ich habe mich absolut gefreut! Vieles habe ich aber auch gar nicht realisiert. Im Nachhinein war ich wie in einem Fluss, in dem ich mich treiben lassen habe. Oft konnte ich die Landschaft am Ufer gar nicht richtig sehen. Heute ist es mir viel bewusster, wo ich bin, und kann bestimmen, wo ich hin will. Das habe ich aber auch erst während meiner Auszeit in Australien gelernt.

Wie kam es zu dieser Auszeit?

Ich bin mit meiner ganzen Leidenschaft in der Musik aufgegangen. Das war sehr intensiv, ich habe es immer mehr zu spüren bekommen. Am Ende stand ich mit 40 Grad Fieber auf der Bühne und war physisch völlig am Ende. Wenn der Körper an diesem Punkt angelangt ist, steckt wie bei so vielen Krankheiten die Seele dahinter. Ich hatte mich vergessen, hatte meine Balance verloren. In diesem Moment habe ich gemerkt: Ich brauche eine Auszeit.

Und warum ausgerechnet in Australien?

Mein Opa hat mir früher davon erzählt, das hat mich immer begeistert. Ich wusste: Da wirst du irgendwann mal hinfahren! Schon allein die Distanz ist beeindruckend. Viel weiter weg geht es ja nicht. Aber diese Distanz schafft zugleich auch Nähe zu dem, was man zurückgelassen hat.

Wie haben Sie denn die Zeit in Australien verbracht?

Die Reise fing in Brisbane an, dann ging es mit dem Wohnwagen nach Melbourne. Dort habe ich auf einer kleinen Halbinsel drei Wochen lang ganz beschaulich gelebt: einkaufen, kochen, mit den Nachbarn plaudern. Zwischendurch habe ich immer wieder Ausflüge ins Landesinnere gemacht, natürlich auch zum Uluru, wie Ayers Rock in der Sprache der Aborigines genannt wird.

Wie hat Sie diese Auszeit verändert?

Es sind ganz viele kleine Dinge, die den Unterschied machen. Ich halte mir einen Tag in der Woche frei, achte auf Pausen und regelmässige Essenszeiten. Da werde ich manchmal auch sehr streng, weil Ausnahmen schnell zur Regel werden. Und ich möchte meine innere Balance auf keinen Fall wieder verlieren.

Ganz konnten Sie es aber doch nicht lassen: In Australien haben Sie ein Album aufgenommen.

Ja, es musste einfach aus mir raus! Mir fehlte die Musik, auch wenn ich noch nicht wieder soweit war, dass ich mich nach der Bühne sehnte. Gerade weil kein neues Album angekündigt war und es keine Erwartungen gab, spürte ich keinen Druck. Da sprudelte die Kreativität förmlich über. Wir haben das Kinderzimmer der Wohnung in Melbourne zum Studio umgebaut und schon ging es los.

Sie sind fest im Schlager verwurzelt. Wie haben Sie zu dieser Musik gefunden?

Meine Familie ist sehr schlageraffin. Ich höre Schlager, seit ich denken kann. Als ich neun Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal Musik gemacht und bin mit einem Freund der Familie aufgetreten. Seitdem macht es mir unglaublich viel Spass, wenn alle mitsingen und einfach einen schönen Moment teilen.

Die ewige Frage: Andrea Berg oder Helene Fischer?

Ich mag beide sehr – Ihre Musik lässt sich nicht vergleichen, dafür ist sie zu verschieden. Überhaupt ist Schlager total vielseitig. Sehr beeindruckt hat mich immer Vicky Leandros. Mary Roos ist heute eine wichtige Person in meinem Alltag, mit ihr kann ich mich über die Musik, aber auch das Leben ganz allgemein austauschen. Ihr Lied «Aufrecht geh’n» bedeutet mir sehr viel. Die Tiefsinnigkeit habe ich erst später erkannt.

Wie unterscheidet sich Ihr aktuelles Album «Natürlich!» von den vorherigen Alben?

Es zeigt eine andere Facette von mir und ist vielleicht noch näher an mir und meinen Gefühlen dran. Musikalisch ist es etwas gewagt. Da gibt es Rhythmen und Instrumente wie etwa das Didgeridoo, die so noch nie im Schlager verwendet wurden.

Sie sind nicht nur als Sängerin, sondern auch als Moderatorin, Schauspielerin und Synchronsprecherin aktiv und auf Jahre ausgebucht. Woher nehmen Sie die Energie für Ihren vollen Terminkalender?

Es ist es sehr beruhigend zu wissen, dass ich so lange beschäftigt bin. Das ist ja nicht selbstverständlich in unserer schnelllebigen Zeit. Es erfordert aber auch eine Menge Ausdauer, über lange Strecken belastbar zu bleiben. Wie alle Menschen habe ich auch Tage, die mehr als andere an den Kräften zehren. Deshalb sind mir Momente der Besinnung, Ruhepausen und Sport sehr wichtig. Ich bin dann in der Natur, wandere gern oder fahre Rad.

Wie anstrengend sind Konzerte für Sie?

Überhaupt nicht! Auftritte geben mir mehr, als sie mir abverlangen. Aber das Reisen ist anstrengend. An manchen Tagen bin ich in vier Städten. Da erwische ich mich auch mal dabei, dass ich mich frage: Wo bin ich gerade überhaupt? Die Seele muss eben auch ankommen.

Eine andere Herausforderung ist der Schlaf.

Wie meinen Sie das?

Das ist ein Problem, mit dem sich viele Kollegen abmühen: Unterwegs kommt der Schlaf oft zu kurz, weil die Nächte durch die Reisen kurz sind. Das lässt sich leider nicht immer gut planen. Ich habe da eigentlich Glück. Ich bin wie ein kleiner Koala: Ich kann immer und überall schlafen. Aber die kleinen Nickerchen geben mir nicht zurück, was nachts fehlt.

Hier und da wäre zwar eine Stunde mehr drin, aber auf Tour sind wir im Team wie eine eingeschworene musikalische Familie. Da reisen wir alle gemeinsam an und natürlich bin ich auch beim Soundcheck dabei. Also bekomme ich genauso viel – oder wenig – Schlaf wie das ganze Team.

Ihre Karriere ist ungebrochen erfolgreich. Worauf sind Sie besonders stolz?

Es gibt viele schöne Momente, aber am meisten bedeutet mir, dass ich es geschafft habe, wieder aufzustehen, als ich am Tiefpunkt war.

 Und wie geht es weiter?

Das Leben bleibt ein Abenteuer – und ich bin bereit für neue Herausforderungen. Ich wünsche mir nur eins: dass ich noch lange das machen kann, was mich glücklich macht.

In Ihrer aktuellen Single "Terra Australia" singen Sie: "Irgendwann bleib ich für immer da." Werden Sie auswandern?

Das kann passieren! Australien ist einfach wunderbar. Vielleicht werde ich noch einmal später für längere Zeit oder im Herbst meines Lebens dorthin reisen. Jetzt im Moment sicher nicht, aber für die Zukunft ist das nicht ausgeschlossen.

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Beatrice  Ich würde gerne meinen Seelenpartner finden.

Quelle: Zeitschrift Neue Woche

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